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26. Festival CinemaJove
Das 26. Festival CinemaJove feierte einmal mehr im Herzen von Valencia den filmischen Nachwuchs. Vom 17. bis 24. Juni stand hier der Film im Mittelpunkt. Im offiziellen Wettbewerb der abendfüllenden Filme waren in diesem Jahr zu sehen:
Das Interesse der Zuschauer an den Filmen war erstaunlich groß, leider waren die Zeitfenster recht eng gehalten, sodass keine Diskussionen im Kino möglich waren. Dafür gab es aber die Möglichkeit, im Foyer über die Filme zu sprechen. Den nicht teilbaren Verleih-Förderpreis "Premio Luna de Valencia (30.000 Euro)" erhielt Slava Ross für "Siberia", Christine Repond erhielt für "Silberwald" eine lobende Erwähnung der Jury.
Im Kurzfilmbereich waren mehr Preise ausgelobt, hier gab es folgende Preisträger: La pieza ganadora de la Luna de Valencia, (10.000 Euro), ging an T"he cage", von Adrian Sitaru. Der "Premio Especial del Jurado", (6.000 Euro) ging an "Mokhtar", von Halima Ouardiri. "El Premio Internacional Canal+" für den besten Kurzfilm (was die Ausstrahlung in Europa beinhaltet) ging an den Animationsfilm Birdboy von Pedro Rivero. Im Gegensatz zu anderen Jahren freuten sich die Veranstalter, allen voran, Festivaldirektor Rafael Maluenda, dass in diesem Jahr 10 Grad weniger als sonst herrschten, nämlich nur 28 Grad. Während in Deutschland eher Regen die Leute ins Kino lockt, sind es hier eher die kühlen, klimatisierten Kinosäle, also gerade die entgegengesetzte Kausalität. Neben dem Langfilm-Wettbewerb gab es in Valencia einen breitgefächerten Kurzfilm Wettbewerb mit 57 Kurzfilmen aus aller Welt. Dabei waren alle Genres vertreten, auch der Animationsfilm spielte eine wichtige Rolle.
Auffällig auch, wie viele Kulturinstitute mit dem Festival zusammenarbeiteten, das Institut für moderne Kunst etwa zeigte speziell artifizielle, zumeist animierte Filme, in der Filmotheka liefen die Langfilme und das Institut Francais zeigte unter anderem eine Reihe mit Filmen von Chus Gutiererrez. Auch ein Treffen von Veranstaltern anderer internationaler Nachwuchsfestivals rundete das Angebot des Festivals ab. Das Festival verlegte ein tägliches eigenes Filmmagazin mit Berichten zu den jeweiligen Filmen des Tages sowie Interviews. Die internationalen Gäste wurden vorbildlich betreut, das Festival-Center war zugleich ein Meeting Point für die Filmemacher der Zukunft. Im letzten Drittel des Festivals veranstaltete das Festival ein Mittagessen für die Gäste, bei dem die Nachwuchsregisseure bei Paella und Früchten Kontakte schmieden und mit den Programmern des Festivals über ihre Filme sprechen konnten. Valencia ist sicherlich eines der spannendsten Nachwuchs-Festivals der Welt und zudem eine vielseitige und beeindruckende Stadt, die es zu entdecken gilt.. |
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