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Ray Harryhausen ist tot

Ray Harryhausen ist tot. Der legendäre Trickfilm-Pionier ist im Alter von 92 Jahren gestorben, wie seine Familie der „Ray and Diana Harryhausen“-Stiftung mitteilte. 

Harryhausen, der seine Faszination für das Kino und Monster, durch den ersten „King Kong“-Film Anfang der 30er Jahre bekam, versuchte sich schon als Dreizehnjähriger mit einer 16-mm-Kamera und einem selbstgebastelten Stop-Motion-Saurier. 1946 kam Harryhausen mit „King Kong“-Schöpfer Willis O`Brien zusammen und wurde Chef-Animator des Gorillafilms „Panik um King Kong“.

Drachen, Monster, Skelettkrieger mit Schwertern und Schildern, UFO´s, oder der sechsarmige Shiva, all diese kuriosen Gestalten weckte Harryhausen in seinen Filmen zum Leben. Klassiker von ihm sind „Panik um King Kong“, „Das Grauen aus der Tiefe“, „Fliegende Untertassen greifen an“, oder „Sinbads 7. Reise“

1992 erhielt der in London lebende Künstler einen Ehren-Oscar für sein Lebenswerk.   

(Quelle: sueddeutsche.de )

Filmfest München 2013

Am 28 Juni 2013 ist es wieder soweit, das 31. Internationale Filmfest in München öffnet seine Pforten. 

Nicht nur rund 180 neue Filme, sondern auch aktuelle Themen und modernste Kino-Technik werden dort präsentiert. 

Neben dem Festivalzentrum Gasteig werden dieses Jahr 6 andere Kinos in München (Rio Filmpalast, Filmmuseum, City Kinos, HFF, ARRI Kino, Kinos Münchner Freiheit) die Filme vorführen. 

Dieses Jahr hat sich das Filmfest München zwei neue Spezialgebiete ausgedacht. Das Games-Special, sowie das Serien-Special. Mehr dazu wird in einigen Wochen offiziell bekannt gegeben. 

Auch das Kinderfilmfestival findet heuer wieder statt und sorgt für Unterhaltung.

Das komplette Programm des Filmfests München 2013 wird am 10. Juni veröffentlicht und der Online-Kartenverkauf startet am 17. Juni. Wir freuen uns drauf!

(Quelle: Filmfest München )

Doktorarbeit gegen Rundfunkbeitrag

Ist die neu reformierte Zwangsabgabe, die seit Januar 2013 von jedem Haushalt und jedem Unternehmen gezahlt werden muss, etwa gesetzeswidrig? 

Zu diesem Schluss kommt zumindest die 29-jährige Anna Terschüren in der von ihr verfassten Doktorarbeit zum Thema "Reform der Rundfunkfinanzierung in Deutschland". Der Rundfunkbeitrag sei in vielerlei Hinsicht "gleichheitswidrig" und müsste zudem als Steuer gelten, da er "voraussetzungslos" und ohne jegliche individuelle Gegenleistung entrichtet werden müsse.

Ironischerweise arbeitet die Verfasserin dieser kritischen These ausgerechnet in der Hauptabteilung Finanzen des NDR. Doch bisher habe sie an ihrem Arbeitsplatz noch niemand auf ihre Doktorarbeit angesprochen.

Terschürens Meinung haben sich inzwischen schon einige Verfassungsrechtler angeschlossen, unter anderem auch der bayerische Jurist Ermano Geuer, der nun eine Popular-Klage gegen den Rundfunkbeitrag eingereicht hat.

(Quelle: Focus online )

Die Oscars 2013

Doppelter Erfolg für Österreich: Schauspieler Christoph Waltz bekam für seine Rolle als Kopfgeldjäger in "Django Unchained" den Oscar für den besten Nebendarsteller überreicht und Regisseur Michael Hanekes Sterbedrama "Liebe" wurde von der Jury als bester nicht-englischsprachiger Film ausgezeichnet. 

Ganze vier Oscars gingen an Ang Lees "Life of Pi", wohingegen Steven Spielbergs Historiendrama "Lincoln" von seinen 12 Nominierungen "nur" 2 auch wirklich erhielt. So verlief der Abend für Spielberg sicherlich ein wenig enttäuschend, während sein Regie-Kollege Quentin Tarantino den Oscar für das beste Drehbuch ("Django Unchained") für sich gewinnen konnte.

Enttäuschenderweise wurde Benh Zetlins beeindruckendes Regie-Debüt "Beasts of the Southern Wild" bei der Preisverleihung ebenso übergangen wie Kathryn Bigelows Thriller "Zero Dark Thirty".

In der Kategorie Animationsfilm setzte sich das schottische Abenteuer "Merida - Legende der Highlands" durch und der Titelsong "Skyfall" des gleichnamigen neuen James Bond Abenteuers wurde zum besten Filmsong gekürt.

Insgesamt betrachtet verlief die Preisverleihung sehr angenehm und reibungslos - jetzt kann erst einmal wieder ein wenig Ruhe in Hollywood einkehren, bis zur nächsten Preisverleihung in einem Jahr, wenn es dann wieder heißt "And the Oscar goes to....."

Hier noch einmal alle Preisträger auf einen Blick:

Bester Film: "Argo"

Beste Regie: Ang Lee ("Life of Pi")

Beste Hauptdarstellerin: Jennifer Lawrence ("Silver Linings Playbook")

Bester Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis ("Lincoln")

Beste Nebendarstellerin: Anne Hathaway ("Les Misérables)

Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz ("Django Unchained")

Bestes Originaldrehbuch: Quentin Tarantino ("Django Unchained")

Bestes Adaptiertes Drehbuch: Chris Terrio ("Argo")

Bester Fremdsprachiger Film: "Liebe"

Bester Animierter Spielfilm: "Merida - Legende der Highlands"

Beste Filmmusik: Mychael Danna ("Life of Pi")

Bester Filmsong: Skyfall ("James Bond 007: Skyfall") von Adele Adkins und Paul Epworth

Bester Ton: Andy Nelson, Mark Paterson, Simon Hayes ("Les Misérables")

Bester Tonsschnitt: Per Hallberg, Karen Baker ("Skyfall"), Paul N.J. Ottosson ("Zero Dark Thirty")

Bester Schnitt: William Goldenberg ("Argo")

Beste Kamera: Claudio Miranda ("Life of Pi")

Bester Kurzfilm: Shawn Christensen ("Curfew")

Bester Dokumentar-Kurzfilm: Sean Fine, Andrea Nix Fine ("Inocente")

Bester Animierter Kurzfilm: John Kahrs ("Paperman")

Bester Dokumentarfilm: Malik Bendjelloul, Simon Chinn ("Searching for Sugar Man")

Bestes Szenenbild: Rick Carter, Jim Erickson ("Lincoln")

Bestes Make-Up und Frisuren: Lisa Westcott, Julie Dartnell ("Les Misérables)

(Quelle: Spiegel.de )

Kritik bei spanischer Filmpreisverleihung

Die konservative Regierung Spaniens musste bei der Goya-Preisverleihung am 17.02.2013 harsche Kritik von vielen Seiten einstecken.

So beklagte unter anderem die Preisträgerin Candela Pena die Sparmaßnahmen der Regierung, die insbesondere das Gesundheitswesen, sowie den Bildungssektor stark belasten. Weitere Kritikpunkte von anderen Preisträgern folgten, so beklagte auch Regisseur und Preisträger Pablo Berger die von der Regierung vorgenommen Wohnungsräumungen.

Der Präsident der Filmakademie beklagte vor allem die von der Volkspartei drastisch erhöhte Mehrwertsteuer für Kultur, die den Kinos und der Filmbranche im Allgemeinen schweren Schaden zufügen würde.

Auch der international erfolgreiche Schauspieler Javier Bardem, der einen Preis für den besten Dokumentarfilm erhielt, übte Kritik an der spanischen Regierung.

Inwiefern diese öffentlichen Anschuldigungen Wirkung haben werden, wird sich zeigen, aber zumindest wurde an dem Abend ein eindeutiges Zeichen gesetzt, dass sich in der Politik etwas ändern muss.

(Quelle: Heise )

Trauer um Regisseur Nagasi Oshima

Er gehörte zu den revolutionärsten Regisseuren Japans - sein berühmtestes Werk "Im Reich der Sinne" sorgte in den 70er Jahren für Skandale und Aufschreie in der gutbürgerlichen Gesellschaft. Von den Kritikern gefeiert, aber von der Justiz als Pornographie beschimpft, durfte der Film erst nach einigen Jahren des Überdenkens und Prüfens wieder der Öffentlichkeit preisgegeben werden.

Geboren 1932 in Kyoto, schloss Nagasi Oshima zunächst sein Studium der Rechtswissenschaft und politischen Geschichte ab, bis er sich Anfang der 60er Jahre ganz dem Filmemachen verschrieb.

In seinen Werken stieß er stets an die moralischen Grenzen der damaligen Zeit und gelangte schon bald als "Godard Japans" zu Ruhm und Ehre.

Sein Durchbruch gelang ihm schließlich 1976 mit dem Erotikfilm "Ai no corrida" ("Im Reich der Sinne") und von da an ließ ihn das Thema Sexualität, verbunden mit Gewalt, nicht mehr los. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen unter anderem auch "Im Reich der Leidenschaften", "Max, Mon Amour" und "Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrance".

Nach einer 14-jährigen Pause erschien im Jahr 2000 Oshimas letzter Film, das Samurai-Drama "Gohatto" ("Tabu") in den Kinos, in dem er erneut das Thema Gewalt und Erotik zur Sprache brachte.

Am Dienstag erlag Nagasi Oshima im Alter von 80 Jahren einer Lungenentzündung - und mit ihm ging ein wichtiger Teil der japanischen Filmkultur.

 

(Quelle: Spiegel online )

Schleichwerbung bei "Wetten dass..."

Gottschalk kassierte jahrelang zusammen mit seinem Bruder Millionensummen für Werbung in der Fernsehshow "Wetten dass", so berichtet der Spiegel. 

Die von Christoph Gottschalk gegründete Firma "Dolce Media" bietet seit Jahren zahlungswilligen Unternehmen an, ihre Produkte in Deutschlands größter Fernsehshow als heimliche Reklame zu platzieren. Das belegen nun aufgetauchte Verträge die Dolce Media mit DaimlerChrysler und Solarworld geschlossen hat. 

In den Verträgen wurde anhand von Regieanweisungen die Dauer, sowie auch der Moderationstext festgelegt. 1.250.000 Euro zzgl. Mehrwertsteuer blätterte Daimler für die verbotene Schleichwerbung pro Jahr hin, hinzu kam noch ein Mercedes für Gottschalk selbst.

Für den Autokonzern, so ein Sprecher, stellte sich nie die Frage, ob der Vertrag gegen den Rundfunkstaatsvertrag oder die Werbe- und Sponsoringrichtlinien des ZDF verstieß. Dolce Media hatte durch eine "Kooperationsvereinbarung mit dem ZDF" den rechtlichen Weg gewährleistet.

Dolce Media hat, aufgrund der Verschwiegenheitsklausel, bisher noch keine Angaben zu den Vorwürfen gemacht. 

(Quelle: Spiegel online )

Streit um Rundfunkbeiträge

Seit der Bayerische Landtag im Mai 2011 den erhöhten, an die GEZ zu zahlenden Zwangsabgaben zugestimmt hat, häufen sich die Beschwerden großer Filialen - nun klagt die Drogeriekette Rossmann gegen die am 1. Januar in Kraft getretene Neuregelung. 

Die verlangte Rundfunkgebühr hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren um rund 500 Prozent erhöht, sodass Rossmann nun statt 40.000 Euro Jahresbeitrag über 200.000 Euro an den "ARD-ZDF-Deutschlandradiobeitrags-Service" (früher GEZ) zahlen müsste, wobei mögliche Zusatzkosten durch die Übernahme der Schlecker-Filialen in diese Rechnung noch nicht mit einbezogen seien. 

Klarere Regeln für die Wirtschaft hatte sich die GEZ von ihren neuen Vereinbarungen versprochen, die Zahlungen der Unternehmen seien nun von drei Faktoren abhängig: Der Zahl der Betriebsstätten, der Beschäftigten und der Betriebsfahrzeuge. Doch für große Ketten mit vielen Standorten, wie z.B. Rossmann, wirken sich diese Regelungen zu ihrem Nachteil aus. 

In der Klage beruft sich die Firma auf das aus ihrer Sicht verletzte Gleichheitsgebot, denn nach den neuen Regeln müssen Unternehmen mit vielen Filialen deutlich mehr zahlen als Betriebe mit nur einem Standort, auch wenn die Mitarbeiterzahl dieselbe ist. Des Weiteren bezweifelt Rossmann die Allgemeinnützigkeit einer solch drastischen Gebührenerhöhung, die nicht automatisch den staatlichen Radiosendern mehr Geld zukommen lassen würde. 

Die öffentlich-rechtlichen Sender wehren sich gegen die Vorwürfe - insgesamt gesehen seien die Unternehmen weniger belastet als durch die bisherigen Rundfunkgebühren. Vor allem kleine Betriebe und Hotels profitieren von der Neuregelung.

(Quellen: Süddeutsche.de, focus online)

Lichtworkshops im Januar 2013
Für alle, die sich mit der vielschichtigen Thematik der richtigen Lichtsetzung tiefer beschäftigen möchten,  bietet der Kameramann und Licht-Spezialist Dedo Weigert 2013 wieder zahlreiche Weiterbildungs- möglichkeiten an. 

Die verschiedenen Lichtworkshops konzentrieren sich hierbei auf die unterschiedlichsten Schwerpunkte, sodass jedes Interessengebiet bedient wird.

Besonders interessant:

Termine:

Mittwoch, 30. Januar 2013: Themenkreis Professionelle Lichttechnik

Themenschwerpunkte: Stand der Technik, Bewertungsmethoden der Farbwertigkeit - auch von LEDs, Technische und kreative Eigenschaften verschiedener Systeme, Präsentation neuester Lichttechnik von dedolight, Kino Flo, TECPRO

Wann: 10:00 Uhr

Wo: Sturm Plaza, Karl-Weinmair-Str. 6, 2. Etage, 80807 München

Dauer: ca. 4 Stunden

Im Anschluss: Touch and Play, Fragen und Diskussion

Um 18:30 Uhr folg eine Wiederholung der Präsentation für alle, die tagsüber beschäftigt sind

(kostenlos, Anmeldungen senden Sie bitte bis spätestens Freitag, 25.01.2013 an event@dedoweigertfilm.de)

 

Donnerstag, 31. Januar 2013: Make Light Work - Make Work Light

Lichtworkshop Interview- u. Portrait-Licht mit Dedo Weigert

Wann:10:00 Uhr bis 14:00 Uhr (und 18:30 bis 22:00*)

Wo: Sturm Plaza, Karl-Weinmair-Str. 6, 2. Etage, 80807 München

* Um 18:30 erfolgt eine Wiederholung des Workshops für diejenigen, die tagsüber beschäftigt sind

(kostenlos, Anmeldungen senden Sie bitte bis spätestens Freitag, 25.01.2013 an event@dedoweigertfilm.de)

 

Weitere Infos zu diesen und anderen Workshops von "Dedo Weigert Film" finden Sie auf der Firmenwebsite

 

(Quelle: dedoweigertfilm.de)

Ersatz für "Happy Birthday" gesucht
Jeder kennt es - das wohl berühmteste englische Lied aller Zeiten. Doch die Nutzungsgebühren für die simple Melodie sind enorm hoch und bringen dem Inhaber der Rechte, Warner Music, jährlich Einnahmen in Millionenhöhe ein. Bis 2030 hat sich das Unternehmen die Rechte sichern lassen und das obwohl die eigentliche Herkunft des Liedes ungeklärt ist. Die Melodie des "Happy Birthday"-Songs soll 1893 von zwei Kindergärtnerinnen erfunden worden sein, aber wer den dazugehörigen Text beisteuerte, ist unbekannt. Und obwohl 1980 sogar nachgewiesen werden konnte, dass der Song eine unverhohlene Nachahmung eines bayerischen Volkstanzes ist, klammert sich Warner Music weiterhin an die profitbringenden Rechte.

Jetzt aber soll dieses Monopol gebrochen werden: Denn das Free Music Archive (FMA) ruft mit dem "Happy Brithday Song Contest" jeden musikalisch Ambitionierten ab 13 Jahren dazu auf, alternative Geburtstagskompositionen einzureichen, die möglichst genauso gute Ohrwurm-Qualitäten vorweisen sollten, wie der ursprüngliche Song. Ab dem 13. Januar 2013 wird sich dann entscheiden, welcher Alternativsong  von "Happy Birthday" von nun an copyrightfrei für alle verwendbar sein wird.

 

(Quelle: heise.de)

"Liebe" gewinnt gleich viermal
Der in München geborene Regisseur Michael Haneke ("Das Weiße Band") bekommt für sein neues Werk "Liebe" insgesamt vier europäische Filmpreise verliehen. Unter anderem erhielt das Drama über die Würde im Alter und im Tod den Preis für den besten Film und die beste Regie. Zum zweiten Mal in Folge wurde der in Österreich lebende Filmemacher mit dem begehrten Filmpreis ausgezeichnet. Schon 2005 erhielt er für den atmosphärisch dicht erzählten Thriller "Caché" den Hauptpreis und eine Auszeichnung für die beste Regie. Vor drei Jahren war er mit dem schwarz-weiß Drama "Das Weiße Band" vertreten und gewann ebenfalls in den beiden wichtigsten Kategorien.

 

(Quelle: stern.de)

Deutsch-Französische Begegnung in Berlin

Am 28. und 29. November 2012 findet  im Humboldt-Carré in Berlin zum zehnten Mal das deutsch-französische Filmtreffen statt. Organisiert wird dieses alljährliche Branchentreffen vom Verein "Das deutsch-französische Filmtreffen", zusammen mit "German Films" und "Unifrance Films". Mit über 300 erwarteten Gästen dient es in erster Linie dem Erfahrungsaustausch von ausgewählten Film-Fachleuten aus beiden Ländern, wobei in zahlreichen Panels und Diskussionsrunden Gemeinsamkeiten und Differenzen der beiden Länder in Hinsicht auf Produktion und Verleih zur Sprache kommen werden. Geladene Referenten sind u.a. der Präsident des Centre National de la Cinématographie (CNC) Eric Garandeau, der Leiter für Internationales beim Centre National de la Cinematographie Frédéric Bereyziat, FFA Vorstand Peter Dinges und der Leiter der Société des Auteurs et Compositeurs Dramatiques Pascal Rogard.

(Quelle: Offizielle Website)

Nominierungen für den Europäischen Filmpreis

Am 1. Dezember findet  zum 25. Mal die Europäische Filmpreisverleihung statt, dieses Jahr wurde der Staat Malta zum Austragungsort der Veranstaltung erkoren. Gleich zwei deutschsprachige Produktionen konkurrieren um die begehrten Preise: Christian Petzolds DDR-Melodrama "Barbara" ist nicht nur für den Europäischen Filmpreis nominiert, sondern geht auch in der Kategorie "Beste Schauspielerin" an den Start, während Michael Hanekes Sterbedrama "Liebe" sogar in sechs Kategorien nominiert wurde (u. A. in den Kategorien "Bester Film", "Bester Regisseur", "Beste Schauspielerin" und "Bester Schauspieler").

Aus Großbritannien hat Steve McQueens Drama "Shame" in fünf Kategorien Chancen auf einen Preis. Ebenfalls in fünf Kategorien nominiert ist Thomas Vinterbergs "Die Jagd" (Dänemark) und in Frankreich setzt man alle Hoffnungen auf den Überraschungskinohit "Ziemlich beste Freunde" von Olivier Nakache und Eric Toledano.

(Quelle: Spiegel)

Disney übernimmt Lucasfilm

Die Walt Disney Firma kauft für 4,05 Milliarden US-Dollar (3,1 Milliarden Euro) Lucasfilm, die von George Lucas gegründete Produktionsfirma, die durch bisher sechs Star-Wars Episoden und die Indiana Jones Tetralogie zu internationalem Ruhm gelangte und plant "Star Wars 7". Disney besitzt außerdem das Unternehmen Pixar, das nur Animationen kreiert, die US-Fernsehsender ESPN und ABC ausstrahlen.

(Quelle: Spiegel)

Internationale Drehbuchautoren-Konferenz
Am 9. und 10. November treffen zum zweiten Mal Drehbuchautoren aus aller Welt, darunter auch namhafte Teilnehmer, bei der Internationalen Drehbuchautoren-Konferenz  zusammen. Nachdem die Konferenz schon im Jahr 2009 mit großem Erfolg in Athen stattgefunden hatte, öffnet die Tagung nun in Barcelona ihre Pforten. Dieses Jahr wird der Schwerpunkt der Diskussionsrunden auf den internationalen Entwicklungen im Filmgeschäft liegen, aber auch nationale Begebenheiten werden vergleichend betrachtet. Eine große Rolle bei der Organisation der Konferenz spielte der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD), der auch in diesem Jahr in Barcelona vertreten sein wird.

Der VDD wird nach Abschluss der Konferenz auf seiner Homepage einen Tagungsbericht veröffentlichen.

(Quelle: Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V.)

Das große Klassentreffen der Medienbranche
Auch dieses Jahr präsentieren die wichtigsten Unternehmen und Verbände der Medienlandschaft sich selbst und ihre Neuerungen auf den Medientagen in München (24.-26. Oktober). Aktuelle Themen wie 3D-Fernsehen, Hybrid-TV, Mobile-Media oder auch Produktion und Streaming werden angesprochen. Außerdem finden viele Podiumsdiskussionen, Vorträge und Workshops zu allen relevanten Bereichen in Film und Fernsehen statt. Über die Neuerungen und Eindrücke werden wir natürlich wieder berichten.

(Link Medientage)

EU-Komissarin Kroes sieht die Zukunft des Films online
Die für die digitale Agenda zuständige EU-Komissarin Neelie Kroes kritisiert den umständlichen Vermarktungsprozess von Kinofilmen. Der aktuelle Weg vom Kinofilm über die DVD bis hin zur Online-Veröffentlichung fördere das illegale Online-Streaming neuester Blockbuster. Der moderne Zuschauer wünsche sich eine schnellere Möglichkeit Filme online erwerben zu können. Gegenwehr kommt aus der Filmbranche, die befürchtet keine nationalen Verleiher für neue Kinofilme mehr begeistern zu können, wenn diese direkt nach Veröffentlichung schon online erhältlich sind. Eine gesetzliche Regelung kündigt die Komissarin aber nicht an.

(Quelle: Heise)

Mildes Urteil für EX NDR Filmchefin
Unter einem faschen Namen veröffentlichte die ehemalige Fernsehfilmchefin des NDR Doris Heinze  mehrere eigene Drehbücher und die ihres Mannes Claus Strobel (63) und verhalf ihnen auch zur Umsetzung. Nun hat das Landgericht die 63 Jährige zu einem Jahr und 10 Monaten wegen Betrug, Untreue und Bestechlichkeit verurteilt. Die Strafe wurde auf Bewährung ausgesetzt und fiel deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft aus. Diese forderte eine Freiheitsstrafe von drei Jahren. Ihr Mann wurde mit einer Geldstrafe von 3240 Euro bestraft.

(Quelle: Die Welt)

Fujifilm beendet Produktion analogen Filmmaterials

Bis März 2013 wird die Herstellung und der Vertrieb des herkömmlichen Filmmaterials nach Kodak nun auch bei Fujifilm, dem bis dato zweitgrößten Produzenten des Materials, eingestellt. Der Grund sind die mittlerweile fast ausschließlich digital produzierten Kino- und Fernsehfilme und die damit verbundene drastisch gesunkene Nachfrage nach klassischem Filmmaterial. Die Herstellung von Film zum Zweck der Langzeitarchivierung sowie für analoge Fotokameras soll jedoch weiterhin fortgeführt werden. 

Damit wird weltweit nirgendwo mehr Film als Trägermaterial hergestellt. Zukünftig werden so im Kino und im Fernsehen ausschließlich digitale Produktionen zu sehen sein.

(Quelle: Heise Online)

"Barbara":  Deutscher Oscarbeitrag nach Kalkül

Die deutsche Einreichung für die Oscars 2013 steht fest: "Barbara" von Regisseur Christian Petzold. Die Entscheidung dürfte jedoch nicht ohne Hintergedanken gefallen sein. Amerika hat eine festgefahrene Vorstellung von Filmen, die aus Deutschland kommen: Sie müssen entweder vom dritten Reich oder (seit "Das Leben der Anderen") von der Teilung des Landes handeln. Vor allem auch deshalb schieden andere mögliche deutsche Beiträge wie "Abschied von den Fröschen" (Peter Scharmoni) oder Til Schweigers "Schutzengel" von vornherein aus. Dass "Barbara" allerdings tatsächlich dabei ist, wenn am 24. Februar nächsten Jahres im ehemaligen Kodak Theatre die Umschläge geöffnet werden, ist dennoch kaum wahrscheinlich. Denn "Barbara" setzt im Gegensatz zum oscarprämierten "Das Leben der Anderen" nicht so sehr auf große Hollywoodtöne. Das dürfte eben dort weniger auf Zustimmung stoßen.

(Quelle: Welt Online)

Kabel Deutschland verklagt ARD und ZDF
ARD und ZDF haben die Verträge mit den privaten Kabelnetzbetreibern zum Jahresende gekündigt. Sie wollen nicht mehr für die Ausstrahlung ihrer Programme an die drei großen privaten Kabelnetzbetreiber bezahlen. Bisher zahlten sie laut eigenen Angaben rund 60 Millionen Euro. Nun zieht Kabel Deutschland, der größte der drei Anbieter vor Gericht. Adrian von Hammerstein, Vorstandsvorsitzender von Kabel Deutschland sagte gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Wir sind davon überzeugt, die richtigen Argumente auf unserer Seite zu haben und sind entschlossen, unsere Position vor Gericht durchzusetzen".

Die öffentlich-rechtlichen Sender hatten bereits bei der Kündigung der Verträge im Juni  erklärt, dass es nicht mehr zeitgemäß sei, Geld für die Verbreitung ihrer Programme an die privaten Netzbetreiber  zu zahlen, da diese Einspeiseentgelte historisch begründet sein. Die Regelung stamme aus der Zeit, als die frühere Bundespost die Kabelinfrastruktur aufgebaut hatte. 

Falls eine Einigung nicht erreicht werden sollte, will Kabel Deutschland auf die Einspeisung wichtiger Programme von ARD und ZDF verzichten. Selbst dann müssen aber die Hauptprogramme wie etwa die Tagesschau (aufgrund einer Must-Carry-Regel im Rundfunkvertrag) weiterlaufen.

(Quelle: spiegel-online 30.07.2012)

Susanne Lothar ist gestorben
Die Schauspielerin Susanne Lothar ist am 25.6.2012 im alter von einundfünfzig Jahren verstorben. 
Sie war eines der größten Talente in der deutschen Film,- und Fernsehlandschaft. Ihre Karriere begann
allerdings zunächst am Theater.
Sie spielte zunächst am Hamburger Thalia-Theater.
Ihren Durchbruch feierte sie in Peter Zadeks Inszenierung Lulu.
Für ihr Filmdebüt in "Eisenhans" (1983) erhielt sie den Bundesfilmpreis. Auch in "Das weiße Band" von Michael Haneke spielte sie mit.
Ab 1997 war sie mit dem Schauspieler Ulrich Mühe verheiratet der 2007 an Krebs starb.

In Erinnerung bleibt eine großartige Schauspielerin, die vor allem für ihre überzeugende Darstellung schwieriger, emotionaler Rollen bekannt war.

(Quelle: spiegel-online 25.07.2012)

Neue FFA-Studie belegt, dass Ende 2011  jeder zweite Kinosaal digitalisiert war.

Die FFA (Filmförderungsanstalt) hat in einer neuen Studie mit dem Titel „Struktur der Kinosäle in der Bundesrepublik Deutschland 2003 bis 2011“ belegt, dass am Jahresende 2011bereits jeder zweite deutsche Kinosaal digitalisiert war.
Unterstütz wurde die Mehrheit davon, durch die Digitalisierungsförderung von FFA (83 %), Bund (62 %) und Ländern (72 %). Der Studie zu folge waren zu Ende letzten Jahres insgesamt 2252 Kinosäle in 1032 Spielstätten mit einer digitalen Projektion ausgestattet, von denen 1353 – fast jede dritte Leinwand (29 %) – 3D-tauglich sind. 

Nach eigenen Angaben beabsichtigten die Kinobetreiber innerhalb der nächsten zwei Jahre für mehr als drei Viertel ihrer Leinwände (78 %) eine Um- oder Aufrüstung auf digitale Vorführtechnik – fast jede zweite davon (44 %) mit 3D-Technologie. Lediglich jede fünfte Leinwand (22 %) soll nach dem Willen ihrer Betreiber vorerst – zum großen Teil aus Kostengründen (31 %) – nicht umgerüstet werden.

Zwischen 2003 und 2011 modernisierten die Deutschen Kinobetreiber etwa zwei Drittel ihrer  Kinos, dabei wurden allein im letzten Jahr 21% der Investitionen getätigt.

95% der Kinos bedienen sich des Internets um Ihr Programm zu bewerben. Über die Hälfte bot sogar die Möglichkeit an, online Tickets zu reservieren und bei 29% konnte man sie sogar online kaufen.

Die Daten der Studie wurde durch schriftliche Befragungen der Kinobetreiber und durch die FFA-Datenbank erhoben. Um die Vergleichbarkeit mit Daten aus den zurückliegenden Jahren zu ermöglichen, blieben für die Erhebung grundsätzlich die Ergebnisse von neu oder wiedereröffneten und geschlossenen Kinos sowie Sonderformen unberücksichtigt. Für die Auswertung 
zum digitalen Kinobestand und den digitalen Rollout
wurden zusätzlich Marktdaten berücksichtigt. So treffen die Aussagen auf 89% des deutschen Kinosaalbestands zu.
Bei dieser Studie handelt es sich bereits um die elfte Auflage. Sie umfasst die Jahre 2003-2011.

 

(Quelle: FKT online)   

Preisträger des  65. Festivals in Cannes bekannt gegeben.

Am 27.5 wurden in Cannes die Preisträger der 65. Filmfestspiele ausgezeichnet:

Goldene Palme: Amour - Michael Haneke

Großer Preis der Jury: Reality - Matteo Garrone

Beste Regie: Post Tenebras Lux - Carlos Reygadas

Beste weibliche Hauptdarstellerin: Beyond The Hills

- Christina Flutur & Cosmina Stratan

Bester männlicher Hauptdarsteller: Jagten

- Mads Mikkelsen

Bestes Drehbuch: Beyond The Hills 

- Christian Mungiu

Preis der Jury: The Angels's  Share - Ken Loach

UN CERTIAN REGARD

Goldene Kamera - Bester Debütfilm:

Beasts Of The Southern Wild - Benh Zeitlin

 (Quelle: arte.tv  27.05.2012)

Hacker antworten Tatort-Autoren

Mitglieder des „Chaos Computer Club“ haben auf einen offenen Brief geantwortet, in dem 51 Tatort-Autoren eine Ausweitung des Urheberrechts gefordert hatten.  In seiner Antwort argumentierte der deutsche Hacker-Verein, dessen Mitglieder sich selbst als Urheber sehen, dass der eigentliche Konflikt nicht zwischen Urhebern und Konsumenten bestünde, sondern zwischen Urhebern und den Verwertungsgesellschaften:

„Das Tragische ist doch, dass wir beide Opfer des Verwertungssystems sind. Ihr schuftet Euch seit Jahren für die Verwertungsindustrie ab und habt so viele Eurer Rechte weggegeben, dass weder Ihr noch Eure Nachfahren von der verlängerten Urheberrechtsschutzfrist etwas haben. Das ist bloß ein Verhandlungsmittel, mit dem Ihr zu reduzieren hofft, wie doll Euch die Verwertungsindustrie abzockt. Wir kämpfen eigentlich auf derselben Seite, aber Ihr merkt es nicht einmal.“

Der Chaos Computer Club fordert seit schon seit Längerem eine Reform des Urheberrechts, basierend auf dem Vergütungskonzept der „Kulturwertmark“.

 (Quelle: ccc.de 22.03.2012)

Tonino Guerra ist tot.

Ein legendärer Drehbuchautor ist von uns gegangen...

Mit seinen einflussreichen Drehbüchern hat er nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Freunden Federico Fellini und Michelangelo Antonioni, zu großer Ehre und Ruhm in der Filmbranche verholfen. Als Lehrer ausgebildet, verfasste er bereits frühzeitig lyrische Werke in Deutschland. Später in Rom hat er sich dann dem Film gewidmet und angefangen erstklassige Drehbücher zu schreiben. Ihm verdanken wir Meisterwerke wie "L'eclisse" (1962, Michelangelo Antonioni), "Amarcord" (1973, Federico Fellini) und "Reise nach Kythera" (1984, Theo Angelopoulos) für den er sogar auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes die Auszeichnung für das beste Drehbuch erhalten hatte.

Mit 92 Jahren ist der Italiener schließlich krankheitsbedingt nahe bei Rimini gestorben. Doch können wir mit Glück sagen, dass er uns mehr als 120 Filme hinterlassen hat, an denen er mitgewirkt hat, ein Kulturerbe für die Ewigkeit.

 (Quelle: spiegel-online 22.03.2012)

Christine Strobl als neue Degeta-Chefin vorgeschlagen.

Am Dienstag wurde es offiziell. SWR-Fernsehspielchefin Christine Strobl wurde als neue Degeto-Chefin vorgeschlagen. Ihre Chancen stehen gut, der Aufsichtsrat gab bereits sein OK, jetzt fehlt nur noch das der Gesellschafterversammlung.

 Von Dagmar Reim kam der Vorschlag, Frau Strobl als Ablöse von Bettina Reitz zu wählen. Frau Reitz wird am 1. Juni wieder als Fernsehdirektorin zum BR zurückkehren. 

Laut Dagmar Reim gehöre "Christine Strobl […] zu den Talenten der ARD. […] Sie ist eine herausragende Teamspielerin mit ausgeprägter Führungskompetenz." Aber nicht Frau Reim schwärmte ihn höchsten Tönen. Nach SWR-Intendant Boudgoust hat sich "Christine Strobl […] in kürzester Zeit einen glänzenden Ruf in der ARD und in der Filmszene erarbeitet.[…] Christine Strobl ist die richtige Frau zur richtigen Zeit am richtigen Ort."

 Die Führungsarbeiten der Degeto sollen außerdem in Zukunft wieder aufgeteilt werden. Hierbei wird Christine Strobl vor allem für die Inhalte zuständig sein, und Kurt Bellmann, bzw. dessen Nachfolger, der sich den Finanzen und der Verwaltung widmet.

 (Quelle: www.dwdl.de 08.03.2012)

Kim Novak: I WANT TO REPORT A RAPE.

I WANT TO REPORT A RAPE.

I FEEL AS IF MY BODY—OR, AT LEAST MY BODY OF WORK—HAS BEEN VIOLATED BY THE MOVIE, “THE ARTIST.”

Mit diesen Worten beginnt Kim Novaks Wutausbruch in der Zeitschrift „Variety“

Der Auslöser für Kims Reaktion, ist einer der heißesten Oscar-Anwärter, „The Artist“. Bei Michel Hazanavicius Hommage an die Stummfilmzeiten des Kinos ertönen Teile des legendären „Love Theme“, welches von Bernard Herrmann größtenteils schon während den Dreharbeiten von Hitchcocks Vertigo geschrieben wurde. Zwar wird Bernard Herrman im Abspann des Filmes erwähnt, doch bleibt es für Kim Novak immer noch eine Gaunerei.

 Für „The Artist“ kommt diese Anschuldigungen von Kims Seiten, nicht gerade zur richtigen Zeit, denn an den Kinokassen läuft der Film bisher etwas träge und spielte bis dato gerade 7 Mio. Dollar ein. Ob der Diven-Ausbruch auch folgen auf die Oscarentscheidung hat, bleibt abzuwarten. Regisseur Michael Hazanavicius ließ darum mit einer Antwort nicht lange auf sich warten, formulierte diese aber wohl bedacht und mit der Absicht, den „Streit“ zu schlichten.
„The Artist was made as a love letter to cinema, and grew out of my (and all of my cast and crew’s) admiration and respect for movies throughout history.  It was inspired by the work of Hitchcock, Lang, Ford, Lubitsch, Murnau and Wilder. I love Bernard Hermann and his music has been used in many different films and I’m very pleased to have it in mine. I respect Kim Novak greatly and I’m sorry to hear she disagrees.”

 

(Quellen: insidermovies.ew.com / spiegel.de 12.01.2012)

Droht Eastman Kodak Insolvenz ?
Die Gerüchteküche heizt sich mächtig auf rund um einen Konzern, der wie kaum ein anderer zur Legende aller Filmemacher geworden ist. Nachdem das analoge Foto-Geschäft schon vor Jahren fast vollständig zum Erliegen gekommen ist, sind auch die Verkaufszahlen im Kinefilmbereich mehr und mehr zurückgegangen.

Obwohl Kodak zahlreiche Grundlagenpatente auch im Bereich der Digitalen Fotographie besitzt, konnte die Firma bisher daraus aber kaum Kapital schlagen. Auch die späten Versuche, sich im Printbereich als Marke zu etablieren, waren wenig erfolgreich.

Doch der Gedanke ist für die Filmwelt kaum vorstellbar,- eine filmische Zukunft ohne die große Marke Kodak? So eine Marke müßte eigentlich unter Denkmalschutz gestellt oder noch besser,- mit staatlichen Zuschüssen gerettet werden...

(Quelle: Zeit 05.01.2012)

Kurt Beck und die ARD/ZDF Ableger...
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hat vorgeschlagen, die Spartenkanäle der ARD und des ZDF einzustellen. Einem Artikel des Spiegel zufolge sehe Beck neben den ebenfalls öffentlich-rechtlichen Kultursendern ARTE und 3sat keine Notwendigkeit für die Sender.

Die beiden größten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten versuchen derzeit, mit je drei Digitalsendern vor Allem ein jüngeres Publikum zu erreichen. Beck, der es für falsch hält, dass sich die Sender auf Kosten des Hauptprogramms immer mehr in Sparten verlaufen, forderte von ARD und ZDF, künftig stärker Prioritäten zu setzen. "Das bedeuet auch, von der einen oder anderen Aktivität Abstand zu nehmen. […]Ich sehe derzeit keinen beitragssteigernden Spielraum für neue inhaltliche Vorhaben.", hieß es. Es komme laut Beck darauf an, "Zeitgemäße, den finanziellen wie programmlichen Herausforderungen entsprechende Strukturen" zu schaffen, wie er in einem Interview mit dem Fachmagazin Promedia verlauten ließ. Weiters schlug Beck vor, den Ereignis-und Dokumentationskanal Phoenix, den ARD und ZDF gemeinsam betreiben, anstelle ihrer Infokanäle zu stärken. 

(Quelle: spiegel.de 20.12.2011)

Degeto Geschäftsführer entlassen
Hans-Wolfgang Jurgan, ist mit sofortiger Wirkung vom Geschäftsführerposten der Degeto-TV-Produktionsgesellschaft entlassen worden. 
Das ARD-Filmeinkaufsunternehmen Degeto, das mit einem jährlichen Budget von rund 250 Millionen deutschlandweit die meisten Produktionsmittel für TV-Filme bereitstellt, hatte sein Etat im Jahr 2009 um 26 Millionen Euro überzogen. Bei einer Überprüfung der Geschäftsabläufe der Degeto seien gravierende organisatorische Mängel festgestellt worden, teilte die ARD nach Konsultierung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG am Dienstag mit. Die Verantwortung dafür trage Jurgan, der seine Berichts- und Informationspflicht gegenüber dem Aufsichtsrat verletzt habe. 

(Quelle: spiegel.de 30.11.2011)

Weitere Festnahme im Fall kino.to
In Niedersachsen gelang Beamten eines Sonderermittlungsteams einen flüchtigen Mann festzunehmen der mutmaßlich in den Machenschaften von kino.to verstrickt war. So  wird angenommen das, dass er als Betreiber eines sog. Filehosters, massenweise Streams der Seite kino.to zur Verfügung stellte und außerdem maßgebend bei dem Aufbau sowie Betrieb einer Nachfolgeseite mitgewirkt haben. 

Betroffene Firmen wollen in letzter Zeit verstärkt gegen solche Streamingseiten vorgehen. Vor allem auch durch neue Gesetze, die das Verbreiten und anschauen solcher Streams unter Strafe stellt. Heutzutage bewegt man sich dabei noch in einer Grauzone.

(Quelle: spiegel-online 08.11.2011)

"Tür an Tür: Polen - Deutschland" Kurzfilm aus Ausstellung entfernt.
Kurzfilm "Berek" wurde in einer ehemaligen Gas-Kammer gedreht. Museumsdirektor Gereon Sievernich gab bekannt, dass man sich "Aus Respekt vor den Opfern der Konzentrationslager und deren Nachfahren entschieden habe, das Werk nicht mehr zu zeigen" Dies ist das erste Mal, dass der knapp 5-minütige Kurzfilm des Künstlers Artur Zmijewski auf Proteste trifft und nicht mehr gezeigt wird. 

"Berek", der 1999 entstand, lief die Jahre zuvor weltweit, unter anderem auch mehrmals in Deutschland. Einen Protest gegen die Entfernung werde es aber nicht geben, teilte Kunsthistorikerin und Kuratorin der Ausstellung, Anda Rottenberg mit.

(Quelle: derstandart.at 31.10.2011)

Preis gegen die Trivialisierung des Films
Der Regisseur Andreas Dresen sowie der Produzent Peter Rommel nahmen am Samstagabend als erste Deutsche den Douglas-Sirk-Preis auf dem Hamburger Filmfest entgegen. Anlass für die Auszeichnung sind ihre Verdienste für die Filmkultur.  Als ihr neuester gemeinsamer Film „Halt auf freier Strecke“ in Cannes ausgezeichnet wurde, habe sich der Leiter des Hamburger Filmfest, Albert Wiederspiel, nach eigenen Aussagen „spontan entschieden Dresen und Rommel den Preis zu überreichen“.
„Halt auf freier Strecke“ handelt von einem krebskranken Mann der im Sterben liegt und seine Frau alles dafür tut, dass er seine letzen Tage mit der Familie in seiner gewohnten Umgebung verbringen kann - eine emotionale Herausforderung für die ganze Familie.
Der Laudator Joachim Gauck dankte den Preisträgern mit den Worten: "Ich bin mit Furcht auf die Begegnung mit dem Film zugegangen. Und am Ende war ich ein glücklicher Mensch, obwohl ich am Unglück anderer teilhatte […]Uns begegnet, wonach alle Menschen sich sehnen: Liebe". In seiner Laudatio erwähnte Gauck auch die "mutige Jury", die durch die Auszeichnung ein "Hoffnungszeichen gegen Trivialisierung, Banalisierung und Infantilisierung des Films" gesetzt habe. Zuschauerapplaus erntete die Kultursenatorin Hamburgs Barbara Kisseler, die zuvor die Film- und Fernsehbranche kritisierte "Die Degetoisierung des Filmgeschäfts ist schon viel zu weit fortgeschritten."  

(Quelle: zeit-online 05.10.2011)

Die Emmy-Verleihung 2011
Es war wieder soweit. In der Nacht zum Montag wurden zum 63. Mal die Emmys verliehen. Zum vierten Mal räumte die amerikanische Serie "Mad Men" den weltweit wichtigsten Fernsehpreis für die "Beste Drama-Serie" ab. Dabei setzte sich die Serie rund um eine Werbeagentur in der Madison Avenue der sechziger Jahre gegen Martin Scorseses "Boardwalk Empire" durch. Dieser erhielt jedoch den Emmy für die beste Regie. In der Kategorie TV-Komödie konnte die Sitcom "Modern Family" gleich vier Preise einsacken. Die Preise gingen an die männliche und weibliche Nebenrolle (Ty Burrell und Julie Bowen) sowie an Regisseur Michael Alan Spieler und die Drehbuchautoren Steve Levitan und Jeffre Richman. Die Mini-Serien "Downton Abbey" gewann in ihrer Kategorie ebenfalls vier Auszeichnungen. 
Für Aufsehen sorgte der Fernsehsender Fox, der einen aufgezeichneten Comedy-Beitrag streichen ließ. Bei diesem Beitrag handelte es sich um einen Witz über den Mutterkonzern News Corp., der momentan in einen Medienskandal verwickelt ist. In dem Sketch sorgt sich Alec Baldwin bei einem Telefongespräch abgehört zu werden. Fox war das zu heiß, da es sich hierbei um eine Anspielung auf den "News of the World" Skandal handelt, der den News-Corp-Besitzer Rupert Murdoch veranlasste die Londoner Zeitschrift einzustellen. Über Twitter ließ Baldwin seinen Ärger über die Streichung verlauten.

(Quelle: spiegel-online 20.09.2011)

Die Gewinner der Filmfestspiele in Venedig
Vom 31. August bis zum 10. September fanden zum 68. Mal die Internationalen Filmfestspiele von Venedig statt. Einer der begehrten Goldenen Löwen ging unter anderem an die russische Adaption des Goethe-Klassikers „Faust“ von dem russischen Regisseur und Drehbuchautor Alexander Sokurows. Als bester Schauspieler wurde der gebürtige Deutsche Michael Fassbender geehrt. Er erhielt den Goldenen Löwen für seine Darstellung als sexsüchtigen Mann in Steven McQueens Drama „Shame“. Bekannt wurde der in Heidelberg geborene Fassbender durch die Rolle in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“. In der Kategorie beste Schauspielerin wurde die 63 jährige Chinesin Deanie Ip ausgezeichnet. Sie verkörpert in dem Drama „A Simple Life“ eine alte Dame die ins Alterheim abgeschoben wird. Außerdem wurde dem chinesische Regisseur Cai Shangjun der Silberne Löwe für seinen Film "People Mountain People Sea" überreicht. Der Sonderpreis ging dieses Jahr an die italienisch-französische Produktion "Terraferma", die von dem Eintreffen von Flüchtlingen auf einer italienischen Insel handelt. Das Skript von Efthimis Filippou und Yorgos Lanthimos zum Film "Alpis" wurde als bestes Drehbuch ausgezeichnet.  

(Quelle: spiegel online 12.09.2011)

Die Oscars 2012 rücken immer näher
Ende der Woche soll von "German Films" bekannt gegeben werden, welcher Film bei den Oscars am 26. Februar für Deutschland an den Start gehen wird. Letztes Jahr ging Deutschland leider leer aus, doch dieses Jahr befinden sich allein sieben Filme in der engeren Auswahl für die Kategorie "Bester nicht englischsprachigen Film". Die Ausgewählten Filme sind: "Das Blaue vom Himmel" (Regie: Hans Steinbichler), "Das Lied in mir" (Regie: Florian Cossen), "Drei" (Regie: Tom Tykwer), "Halt auf freier Strecke" (Regie: Andreas Dresen), "Wunderkinder" (Regie: Marcus O. Rosenmüller), "Pina" (Regie: Wim Wenders) und "Poll" (Chris Kraus).
Am 24. Januar entscheiden dann letztendlich die Vertreter der Oscar- Akademie, welche fünf Filme in der besagten Kategorie nominiert sind. Es wird sich dann auch entscheiden, ob auch ein deutscher Film an dem Wettbewerb teilnehmen wird.

(Quelle: süddeutsche 06.09.2011)

3-D-TV soll einfacher werden
Pünktlich zur Internationalen Funkausstellung in Berlin, die am 2. September beginnt, beschloss eine Gruppe internationaler Unternehmen einen Standard für aktive 3-D-Brillen zu entwickeln. Lizenzen für diesen Standard will die sogenannte "Full HD 3D-Brillen Initiative" an interessierte Unternehmen anbieten. Die Brillen können dann mit 3-D-Fernsehern verschiedener Anbieter benutzt werden. 

Ob der geplante neue Standard auch eine Preisminderung der bisher recht teuren Shutterbrillen mit sich bringt, ist noch unklar. Dazu beitragen könnte der entstehende Wettbewerb zwischen den Herstellern. Genaueres dazu wird sich erst 2012 herausstellen, da die Mitgleider der "Full HD 3D-Brillen Initiative" zunächst ihre Funkprotokolle zu einem Standard vereinigen müssen.

(Quelle: spiegel-online 10.08.2011)

kino.to - Überraschende Verbraucherstudie?

Gehen kino.to User tatsächlich öfter ins Kino als ehrenhafte Bürger? Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) belegt eine grausige Vermutung, die Stellvertreter der Medienkonzerne lange Zeit nicht wahrhaben wollte - und deshalb bewusst vor der Öffentlichkeit verborgen gehalten haben.

Laut dieser Studie zeigen nämlich die Nutzer diverser Kino-Stream-Seiten, wie zum Beispiel Kino.to, einen deutlich attraktiveres Konsumverhalten, als pflichtbewusste Bürger auf. 

Sei es der Umsatz an Kinokassen oder der Konsum von DVDs, die Piraten-Unterstützer scheinen einen wichtigen Teil der Filmindustrie zu tragen - und das obwohl sie so viele Filme umsonst anschauen könnten.  

Kino.to ist längst wieder online, nur ist jetzt ein x dazu gekommen, da die alte Domain gesperrt ist.

Eines steht jedoch fest. Einem Mitarbeiter der GKF ist der Hauptwert aller Filme nicht entgangen - das Prinzip von Gut und Böse - und dieser brachte diese Studie aus der Dunkelheit ans Tageslicht. 

Ein moderner Batman, der hoffentlich keine Gewissensbisse hat. 

(Quelle: heise 21.07.2011)

kino.to ist K.o.
"502 Bad Gateway" ist die Meldung die nun jedem der kino.to User entgegenlächelt. Ist das das Ende der (il)legalen Filmschauerei im Internet? Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen die beliebte Streaming Seite. Filme wie 13 Geister oder das Imperium schlägt zurück gibt es nicht mehr bei kino.to. Dafür schlägt die Realität mit gewaltiger Kraft zurück und 13 Personen wurden schon festgenommen. Grund der Anklage ist, dass die Hauptbeschuldigten Gewinne in siebenstelliger Höhe mit der Seite kino.to erzielt haben sollen.

Und was passiert nun mit den circa vier Millionen Usern, die die Seite täglich besucht haben? Diese brauchen laut eines Kölner Anwalts nichts zu befürchten. Dennoch was nun? Wahrscheinlich werden die nächsten Tage zwei Wörter die google Hits anführen: "kino.to alternative". Wohl weniger wahrscheinlich wird der Sturm auf die legalen aber kostenpflichtigen Videotheken sein, die verlassen vor sich hinvegetieren.

(Quelle: spiegel-online 08.06.2011)

Eklat in Cannes

Cannes Filmfest. Unglaublich wie man sich um Kopf und Kragen reden kann. Regietalent Lars von Trier äußerte verständnisvolle Worte für Hitler und das Dritte Reich. Auf der Pressekonferenz zu seinem Film "Melancholia" war auch Kirsten Dunst, die Hauptdarstellerin, von "Melancholia" mit dabei - diese hätte sich bestimmt andere Publicity gewünscht. Provokant, dumm und voller Trotz zeigte sich von Trier. Vielleicht sollte der Däne nächstes Mal lieber mit solch einem Verhalten ins Legoland fahren und dort still schweigend und trotzig mit Bausteinen spielen. 

(Quelle: spiegel-online 19.05.2011)

Die GEZ nimmt jetzt jeden ran!

Dass die Veränderungen bei den Fernsehgebühren ab 2013 nicht gerade sehr gerecht sein werden, hat sich bereits herumgesprochen. Ob man im Haushalt oder Betriebstatt über ein Fernseh- oder Radiogerät verfügt oder nicht, ist für die gefürchteten Kölner Gebührenzentrale (GEZ) dann nicht mehr von Bedeutung. Die GEZ wird dann von allen Bürgern Gebühren einfordern, selbst von Blinden und Tauben. Doch die Krönung bedeutet für viele die Nachricht, dass trotz dieser Vereinfachung die GEZ nicht etwa abgeschafft wird, sondern sogar kräftig zusätzliches Personal einstellen möchte. Für viele im Lande ist das genau das falsche Signal, um einen sorgsamen Umgang mit den Geldern der Gebührenzahler zu signalisieren.

(Quelle: süddeutsche 20.04.2011)

 

 

Die schönsten Augen der Welt und ein Pionier gehen in dieser Woche der Filmbranche verloren: Elizabeth Taylor und Richard Leacock.
Nach acht Ehen hat nun Liz Taylors Herz endgültig versagt. Die Diva ist am 23. März an Herzversagen in einer Klinik der Traumfabrik im Alter von 79 Jahren verstorben. Vom Kinderstar zu Cleopatra, mit der sie als erste Schauspielerin eine Gage von einer Million bekam, über acht Ehen und wiederholten Betty-Ford-Klinik Aufenthalten, gehörte sie zum Hochglanz polierten Urgestein der Filmbranche. Nach mehreren Wochen im Krankenhaus hat die Welt nun zum letzten Mal die schönsten Augen Hollywoods gesehen. Zu sehen ist sie am 29.03. auf BR um 23:30 Uhr in Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

(Quelle: t-online, 23.03.2011)

Und noch einen Trauerfall hat die Filmbranche zu beklagen: Der Dokumentarfilmpionier Richard Leacock ist am 24. März mit 89 Jahren gestorben. Als Vorreiter auf dem Gebiet des Dokumentarfilms, arbeitete er als Erster mit portablen Handkameras und unmanipulierten Tonaufnahmen und legte somit den Grundstein des "New Hollywood". Mit seinem Partner D.A. Pennebaker gründete er eine eigene Dokumentarfilmschule, das Direct Cinema.

(Quelle: spiegel, 24.03.2011)

Leopard tötet "Um Himmels Willen" Regie- Assistentin

Bei den Dreharbeiten in Namibia kam es zu einem tragischen Unfall. Eine 46-jährige wurde von einem als zahm geltenden  Leoparden angegriffen. Jegliche Versuche die Münchnerin zu retten, scheiterten.

Die Serie wird im Schnitt von Siebenmillionen Zuschauern verfolgt.

(Quelle: focus,17.03.2011)

 Wolfgang Kohlhaase wird beim DEUTSCHEN FILMPREIS 2011 ausgezeichnet
Wolfgang Kohlhaase gilt als einer der wichtigsten Drehbuchautoren Deutschlands. Filme wie "Sommer vorm Balkon", der in Zusammenarbeit mit  Volker Schlöndorff oder "die Stille nach dem Schuss", mit Regisseur Andreas Dresen entstanden unter seiner Vorlage. Knappe Dialoge, trockener Humor und große Zuneigung zu seinen Charakteren zeichnen seine Filme aus. 

Die Gala zum Deutschen Filmpreis 2011 findet am 8. April in Berlin statt und wird am selben Abend auf ZDF übertragen.

(Quelle: www.just-publicity.com, 22.02.2011)

 Besucherrückgang bei deutschen Filmen
Am 10. Februar war der Auftakt zur Berlinale. Doch leider mit einem etwas bitteren Beigeschmack: Kurz vor Beginn meldete die Filmförderungsanstalt (FFA) Berlin für 2010 einen enormen Rückgang der Besucherzahlen des deutschen Films. Doch gingen mit 20,9 Millionen Besuchern nicht nur die Hälfte des Publikums verloren, auch die Anzahl der Leinwände sowie der Städte mit Kinos sank. Die Prognose für 2011 ist eine Bessere, denn Til Schweigers "Kokowääh" brachte bis jetzt schon einen großen Teil der Besucher  zurück in die Kinos.

(Quelle:http://www.zeit.de/kultur/film/2011-02/kino-deutschland)  09.02.2011

 Silberwald gewinnt Interfilmpreis
Das Max Ophüls Festival (17. - 23.01.2011) ist bekannt für Geheimtipps im Bereich Independent Filme. Auch das Drama "Silberwald" von Christine Repond in Produktion mit "Dschoint Ventschr Zürich" und "Allary-Film, Tv & Media" wurde dort uraufgeführt. Dass es sich dort großer Beliebtheit erfreute, zeigte nicht nur das Feedback der Zuschauer, sondern auch die Auszeichnung mit dem Interfilmpreis des Festivals. Dieses Werk über das Suchen, Finden und Entwickeln einer Identität dreier Jugendlicher scheint wie für diesen Preis gemacht zu sein: "(…) ein Film (…) der in besonderer Weise existentielle und gesellschaftliche Fragen und Probleme artikuliert und diese filmästhetisch anspruchsvoll umsetzt." - so lautet nämlich die offizielle Bezeichnung dieses Preises.

(Quelle:http://www.max-ophüls-preis.de/)  24.01.2011

Europäischer CIVIS Medienpreis 2013

Am 16.5 findet der Europäische CIVIS Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt 2013 statt. Von 639 Programmen aus 22 Ländern der EU und der Schweiz, wurden schließlich 23 Beiträge aus dem Radio, Fernsehen und Internet für die Endauswahl ausgewählt. 

Den ethnischen, kulturellen und religiösen Wandel als Realität anzunehmen und positiv zu gestalten, ist eine der zentralen Aufgaben der europäischen Gesellschaften, sowie der Politik und ebenfalls die Grundrechte vor fundamentalistischen und extremistischen Übergriffen zu schützen. Der CIVIS Medienpreis will deswegen Journalisten der elektronischen Medien, für Integrationsthemen und kulturelle Vielfalt sensibilisieren und beispielhafte Programme auszeichnen. 

Der CIVIS Medienpreis 2013 wird vergeben als europäischer und deutscher Fernsehpreis, sowie als europäischer Radiopreis. Mit dem "European Young CIVIS Media Prize" kommt ein europäischer Förderpreis hinzu. Der "CIVIS Online Medienpreis" bietet eine zusätzliche europäische Auszeichnung für journalistische Webseiten zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt. 

Desweiteren ist im Bereich des europäischen Fernsehens eine neue Preiskategorie hinzugekommen, der sogenannte Magazinpreis, welcher für kurze Programme bis 10 Minuten vergeben wird, denn gerade die aktuelle Kurzberichterstattung ist in der Lage, ein Millionenpublikum anzusprechen. 

Schirmherren des diesjährigen Medienpreis sind Bundespräsident Joachim Gauck, Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle, und der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz. 

(Quelle: Presseheft) 

Deutscher Filmpreis 2013 

Die Tragikomödie "Oh Boy" von Jan Ole Gerster, wurde mit dem Deutschen Filmpreis 2013 ausgezeichnet und ist mit 5 weiteren Lola-Throphäen der Gewinnerfilm des Abends gewesen. Der als Favorit gesehene  "Cloud Atlas" von Tom Tykwer gewann 5 Filmpreise, jedoch nur in Nebenkategorien. 

Die Throphäe für den besten Schauspieler ging an den "Oh Boy" Hauptdarsteller Tom Schilling. Und als beste Schauspielerin wurde Barbara Sukowa ,in ihrer Titelrolle der Margarethe in der Filmbiografie "Hannah Arendt" geehrt. 

Michael Gwisdek gewann für seine Performanz in "Oh Boy" den Preis für den besten Nebendarsteller und setzte sich so gegen seinen in der selben Kategorie nomierten Sohn Robert Gwisdek durch.  

Die Preise für Regie, Drehbuch und Filmmusik gingen ebenfalls an "Oh Boy".

Weitere Auszeichnungen in der Kategorie Spielfilm waren unter anderem "Hannah Arendt", mit der Silbernen Lola und das Kriegsdrama "Lore" mit der Bronzenen Lola. 

Als bester Kinderfilm wurde "Kaddisch für einen Freund" gewählt, welcher über die Freundschaft zwischen einem palästinischen Jugendlichen und einem alten russischen Juden erzählt. "More Than Honey" von Markus Imhoof, wurde als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. 

Des weiteren wurde der 70 jährige Regisseur Werner Herzog ("Fitzcarraldo" , "Nosferatu") für sein Lebenswerk geehrt.    

(Quelle: abendzeitung-muenchen.de)

Barbara Albert wird Professorin 

Die Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" wird bald eine neue Professorin für das Fach "Spielfilmregie für Kino und Fernsehen" begrüßen dürfen - denn wie die Hochschule vor kurzem bekannt gab, wird die österreichische Regisseurin Barbara Albert dort als Professorin anfangen.

Ihren ersten Langspielfilm "Nordrand" drehte die Regisseurin 1999 und gründete im selben Jahr auch die Produktionsfirma "Coop99". Ihr neuester Film "Die Lebenden" wird am 2. Mai als Preview  in der HFF "Konrad Wolf" zu sehen sein.

(Quelle: mediabiz.de)

Deutscher Filmpreis 2013

Nominierungen stehen fest

Knapp fünf Wochen vor der Preisverleihung wurden nun die Nominierungen zum deutschen Filmpreis bekannt gegeben. Diese stellen nicht nur eine Chance auf einen Filmpreis dar, sondern sind zumeist auch bereits mit Förderprämien verbunden.

Werner Herzog wird in diesem Jahr den Ehrenpreis für seine Verdienste um den deutschen Film erhalten.

Mehr Informationen findet man unter:

www.deutscher-filmpreis.de

 

(Quelle: Deutsche Filmakademie)

Oscarnominierungen 2013

Am 24. Februar 2013 wird der wichtigste Filmpreis der Welt zum 85. Mal in Los Angeles verliehen.

Mit einer erwartungsgemäß hohen Anzahl an Oscar-Nominierungen geht Steven Spielbergs Historiendrama "Lincoln" ins Rennen um die begehrten Trophäen, aber auch Ang Lees bildgewaltige Romanadaption "Life of Pi" und David O'Russels schräge Dramödie "Silver Linings Playbook" können mit vielen Nominierungen aufwarten und haben gute Chancen einen oder vielleicht sogar mehrere der begehrten Preise zu ergattern.

Als die große Überraschung dieses Jahr gilt allerdings Michael Hanekes einfühlsames Drama "Liebe", das in 5 Kategorien für den Oscar vorgeschlagen ist, unter anderem in den Kategorien "Bester Film des Jahres" und "Bester nicht-englischsprachiger Film". Zusätzlich ist Haneke als bester Regisseur nominiert, eine Ehre, die Größen wie Quentin Tarantino und Kathryn Bigelow bei der diesjährigen Oscarverleihung verweht bleibt.

Dieses Jahr ist zudem mit der 9-jährigen Quvenzhané Wallis ("Beasts of the Southern Wild") die bisher jüngste Schauspielerin aller Zeiten für den Oscar in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" nominiert.

Weitere Nominierte in den wichtigsten Kategorien:

Bester Film: "Liebe", "Argo", "Beasts of the Southern Wild", "Django Unchained", "Les Misérables", "Life of Pi", "Lincoln", "Silver Linings Playbook", "Zero Dark Thirty"

Beste Regie: Michael Haneke, Benh Zeitlin, Ang Lee, Steven Spielberg, David O'Russell

Beste Hauptdarstellerin: Jessica Chastain, Jennifer Lawrence, Emmanuelle Riva, Quvenzhané Wallis, Naomi Watts

Bester Hauptdarsteller: Bradley Cooper, Daniel Day-Lewis, Hugh Jackman, Joaquin Phoenix, Denzel Washington

Beste Nebendarstellerin: Amy Adams, Sally Field, Anne Hathaway, Helen Hunt, Jacki Weaver

Bester Nebendarsteller: Alan Arkin, Robert De Niro, Philip Seymour Hoffman, Tommy Lee Jones, Christoph Waltz

Bestes Originaldrehbuch: "Liebe" (Michael Haneke), "Django Unchained" (Quentin Tarantino), "Flight" (John Gatins), "Moonrise Kingdom" (Wes Anderson & Roman Coppola), "Zero Dark Thirty" (Mark Boal)

Bestes Adaptiertes Drehbuch: "Argo" (Chris Terrio), "Beasts of the Southern Wild" (Lucy Alibar & Benh Zeitlin), "Life of Pi" (David Magee), "Lincoln" (Tony Kushner), "Silver Linings Playbook" (David O. Russell)

Bester Fremdsprachiger Film: "Liebe", "Kon-Tiki", "No", "A Royal Affair", "War Witch"

 

 

(Quelle: Spiegel online)

Preisträger des Studentenfilmfestivals
Antti Heikki Pesonen von der Filmschule Helsinki hat für seinen Abschlussfilm "Korsoteoria" ("So it goes")  als bester Film den VFF Young Talent Award gewonnen. Die Auszeichnung ist mit 7.500 Euro dotiert. 

Der neu geschaffene  Wolfgang-Längsfeld- Preis für den originellsten Film ging an den israelischen Film "How I killed Rabin". 

Der kanadische Filmstudent Stephen Dunn aus Toronto erhielt für "Life doesn't frighten me" den Arte- Kurzfilmpreis. 

Der ARRI-Preis für den besten Dokumentarfilm ging an "Sterben nicht vorgesehen" von Matthias Stoll von der Kunsthochschule für Medien Köln.

(Quelle: Festival)

Venedig: Goldener Löwe für Kim Ki-duk
Auch wenn für die diesjährigen Filmfestspiele in Venedig eine hohe Frauenquote versprochen wurde,- die Preise räumen fast ausschließlich Männer ab, allen voran Kim Ki-duk mit seinem Spielfilm "Pieta" für den er den "Goldenen Löwen" erhält. Der Film stellt die Geldgier und moralische Werte gegenüber, ein Gegensatz, der zur Sinnkrise eines Geldeintreibers führt.

Für "The Master" verhielt Paul Thomas Anderson den Preis für die beste Regie, Ulrich Seidl bekam für "Paradis: Glaube" den Spezialpreis der Jury.

Und mit dem Preis an die beste Hauptdarstellerin in "Fill the Void" wurde tatsächlich indirekt auch eine Regisseurin, nämlich Rama Burshtein geehrt.

(Quelle: Zeit Online)

Marco K.: Sechs Jahre und drei Monate Haft für Millionenbetrug am KiKa
Der ehemalige Herstellungsleiter des Kinderkanals von ARD und ZDF wurde zu einem weiteren Jahr Haft verurteilt. Für den Betrug am KiKa in Höhe von insgesamt 4,6 Millionen Euro und den dadurch entstandenen Schaden von 8,2 Millionen Euro muss Marco K. nun für sechs Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Der Ex-Manager hatte das Geld im Zeitraum von 2005 bis 2010 aus dem Budget des Senders abgezweigt und über Scheinrechnungen an die mittlerweile insolvente Berliner Produktionsfirma Koppfilm überwiesen. Im Gegenzug hatte K. gut die Hälfte des Geldes zurückerhalten. Dieses verspielte er dann in Casinos, laut eigenen Angaben zum Ausgleich der schlechten Arbeitsbedingungen beim KiKa. Tatsächlich litt er wohl jedoch unter Spielsucht. Der Skandal kam nur durch die Selbstanzeige des Geschäftsführers der Produktionsfirma im Dezember 2010 ans Licht. Trotzdem hatte es bereits im Vorfeld Hinweise auf Unregelmäßigkeiten in den Abrechnungen von Marco K. gegeben. Weil dies ignoriert wurde steht nun auch die Leitungsebene des KIKa sowie dessen mangelhafte Kontrolle durch den verantwortlichen MDR in der Kritik, die den Skandal begünstigt haben sollen. Die Spielsucht von Marco K. soll bereits bekannt gewesen sein. Das ZDF hatte ebenfalls vor den Zuständen der KiKa-internen Kontrollen gewarnt: "Wir haben denen gesagt, dass sie mühelos zu betrügen sind", so ein ZDF-Mitarbeiter gegenüber dem Spiegel. Die Vorwürfe, Anzeichen für den Betrugsskandal nicht ernst genug genommen zu haben betreffen unter anderem den ehemaligen Programmgeschäftsführer des Kika Frank Beckmann, heute NDR-Programmdirektor.

Als Folge der Affäre wurde der Etat des Kika, um rund 910 000 Euro pro Jahr gekürzt. Gleichzeitig wurde das Budget für das Controlling angehoben, mit dem Ziel, solche Ereignisse zukünftig zu verhindern.

Der KiKa ist ein Gemeinschaftssender von ARD und ZDF. Die Federführung liegt beim MDR. Das jährliche Budget des Senders beträgt ca. 85 Millionen Euro. Es wird auch aus den GEZ-Gebühren finanziert.

 

(Quelle: Spiegel Online)

Telekom überwacht Nutzer des Entertaindienstes
Die Telekom späht das Nutzerverhalten von Abonnenten ihres TV-Dienstes Entertain aus. Der Anbieter beobachtet, wer welche Angebote wie lange nutzt. Gemäß der Telekom selbst wird diese Erhebung, über die der Nutzer per  E-Mail und Bildschirmnachricht unterrichtet wird, zur Verbesserung der Programminhalte durchgeführt. Zwar werden die Namen der Nutzer beim Sammeln der Daten verschlüsselt, jedoch ist es in der Auswertung der Daten ohne weiteres möglich, diese wieder einem bestimmten Nutzer zuzuordnen. Auch die Option, der Informationsspeicherung zu widersprechen wird von Datenschützern kritisiert: Diese sei absichtlich verkompliziert worden, um es den Nutzern zu erschweren, die Datenspeicherung zu verhindern. Wer dies trotzdem möchte, kann das im Einstellungen-Menü von Entertain unter dem Punkt Datenschutz seines Benutzerkontos tun.

(Quelle: Computer Bild)

65. Festival in Cannes

Nachdem das diesjährige Cannes Festival, eine Jubiläumsausgabe (65 Jahre) übrigens, mit Wes Andersons "Moonrise Kingdom"… eröffnete, werden traditionsgemäß wieder zahlreiche amerikanische Filme zu sehen sein. "Precious" von Lee Daniels, "Take Shelter" von Jeff Nichols und "The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford" von Andrew Dominik stehen auf dem Programm. Kanada schickt "Cosmopolis" von David Cronenberg und "Lawless" von John Hillcoat ins Rennen. Einen deutschen Film sucht man vergeblich im Programm, dafür aber zwei österreichische, die neuen Filme von Michael Hanecke ("Liebe") und Ulrich Seidl ("Paradies: Liebe").

(Quelle: Movie-College)

Österreichischer Filmpreis vergeben

Karl Markovics erhielt für seinen Film "Atmen" den Hauptpreis, daneben gewann der Film in weiteren 5 Kategorien.  Zwei Preise gingen an Wolfgang Murnbergers „Mein bester Feind“ (Maske, Kostümbild) und Michael Glawoggers „Whores' Glory“ (Kamera, Regie, Produktion).

(Quelle: Die Presse)

Theo Angelopoulos

Der griechische Meisterregisseur Theo Angelopoulos ist am 24. Januar bei Dreharbeiten zu seinem neusten Film verunglückt und an den Folgen seiner Verletzungen in einem Krankenhaus verstorben.

Während des Drehs wollte er eine Straße am Motiv nahe der Küstenstadt Piräus überqueren und wurde von einem Motorrad erfasst, welches mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Erst nach 40 Minuten war ein Rettungsfahrzeug am Unfallort, 

Wichtige Filme waren "Die Ewigkeit eines Tages" (1998), "Landschaft im Nebel" (1988), "Der große Alexander" (1980) oder "Reise nach Kythera" (1984)

Der Film an dem er gerade drehte, setze sich mit der griechischen Schuldenkrise auseinander. Angelopoulos war der bedeutendste griechische Regisseur,- er wurde 76 Jahre alt.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung online)

Bayerischer Filmpreis 2011

Am Freitag den 20. Januar verlieh die Bayrische Staatsregierung nun schon zum 33. Mal den Bayerischen Filmpreis. Sieger des Abends mit insgesamt drei Preisen, war das Drama „Halt auf freier Strecke“, welches die Geschichte eines Vaters erzählt, bei dem ein Hirntumor diagnostiziert wird und ihm daraufhin nur noch wenige Monate zum Leben verbleiben. Die beiden Schauspieler Milan Peschel und Steffi Kühnert erhielten jeweils einen Darstellerpreis und Peter Rommel erhielt den mit 100.000 dotierten Produzentenpreis.  

Wim Wenders wurde mit dem Ehrenpreis für sein Gesamtwerk ausgezeichnet und von Horst Seehofer dafür gewürdigt.
Weitere Gewinner des Abends waren Doris Dörrie für „Glück“, "Wickie auf großer Fahrt (3D)" als bester Kinderfilm, Bettina Mittendorfer als beste Darstellerin in "Eine ganz heiße Nummer" und Jella Hesse als beste Nachwuchsschauspielerin in "Lollipop Monster" und "Kriegerin".

„Hotel Lux“ heimste den zweiten Produzentenpreis ein, der auch mit 100.000 Euro dotiert ist.

Der mit 60.000 Euro dotierte Preis der VGF ging an „Die Farbe des Ozeans“. Mit jeweils einer Dotierung von 10.000 Euro ging der Preis für die Bildgestaltung des Filmes „Lollipop Monster“ an Hannes Hubach, der Preis für den besten Schnitt an Andreas Menn bei „Hell“ und den Preis für das beste Drehbuch an Christian Zübert für den Film „Dreiviertelmond“. Der Dokumentarfilm ging an Arnon Goldfinger und seinen Film „Die Wohnung“

 

(Quelle: www.stern.de)

Stummfilm dominiert Preisverleihung.

Mit insgesamt 6 Golden Globe Nominierungen ging Michel Hazanavicius Hommage an die Stummfilm-Ära Hollywoods ins rennen und konnte schließlich 3 der begehrten Trophäen abräumen. „The Artist“ gewann in den Kategorien „Beste Komödie“, „Beste Filmmusik“ sowie „Bester Schauspieler in einer Komödie oder einem Musical“

Den Preis für das beste Drama erhielt „The Descendants“. Meryl Streep gewann für ihre Rolle in „The Iron Lady“ ihren bis dahin 8ten Golden Globe als beste Drama-Darstellerin. Morgan Freeman wurde bei der Gala für sein Lebenswerk und seine verdienste Geehrt und erhielt dafür den Cecil B. DeMille Ehrenpreis.
(Quelle: spiegel.de)

Technik-Oscars für Arri-Tüftler

Drei deutsche Tüftler  wurden mit dem Technik-Oscar ausgezeichnet. Für Entwicklung und Design des Arrilaser-Filmrecorders, welcher unter anderem schon in Harry Potter und Herr der Ringe zum Einsatz kam, erhielten die Forscher Franz Kraus, Johannes Steurer und Wolfgang Riedel, Mitarbeiter des Münchner Unternehmens Arri, den Academy Award of Merit. Diese höchste Auszeichnung für Technik-Verdienste innerhalb der Filmindustrie würdigt Innovationen, die maßgeblichen Einfluss auf den technischen Fortschritt des Films haben. Als weitere Deutsche bekamen Jürgen Noffke und Uwe Weber von Arri/Zeiss einen Oscar für die Entwicklung neuartiger Kameraobjektive.

(Quelle: stern.de 10.01.2012)

Wim Wenders: Auch der Präsident der EFA durfte mitfiebern

Am Samstag den 3.12. wurde in Berlin zum 24. Mal der europäische Filmpreis verliehen. Als größter Favorit galt von Trier's Endzeit-Drama "Melancholia", der in 8 verschiedenen Rubriken nominiert war und am Ende mit den Preisen für "Bester Film", "Beste Kamera" und "Bestes Szenenbild" ausgezeichnet wurde. Nach dem "Fehlgriff" seiner Wortwahl in Cannes zeigte sich Lars von Trier allerdings nicht selbst und lies seine Ehefrau die Preise entgegennehmen.
Auch Colin Firth("The King's Speech") und Tilda Swinton("We Need To Talk About Kevin"), beide als "Beste/r Schauspieler" geehrt, ließen sich nicht bei der Verleihung blicken. Auch Michel Piccoli war für "Habemus Papam" nominiert. Die EFA entschied sich jedoch einen so großen Star nicht leer ausgehen zu lassen und bedankte sich spontan mit einem Sonderpreis. Weiter Preise bekamen Stephen Frears und Mads Mikkelsen für ihr Lebenswerk. Der Drehbuch-Preis ging an die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne ("Der Junge mit dem Fahrrad"), in der Sparte beste Regie setzte sich die Oscar-Preisträgerin Susanne Bier ("In einer besseren Welt") durch. Tom Tykwers Film "Drei" ging in der Sparte bester Schnitt leer aus, dort gewann "The King's Speech". 
Zwar war, wie jedes Jahr, die Präsenz der Deutschen auf dem roten Teppich sehr hoch, doch wurden nur wenige Deutsche nominiert. Einer der Nominierten war der Präsident der EFA selbst. "Ich bin Pina Bausch sehr, sehr, sehr dankbar.", sagte Wenders bei seiner Dankesrede, als er den Preis für die beste Dokumentation entgegennahm und beteuerte immer wieder seine Ahnungslosigkeit. Wenders Film "Pina" ist eine 3D-Hommage an die 2009 gestorbene Choreografin Pina Bausch, der vielleicht bei den Oscar-Verleihungen sogar in zwei Kategorien antritt.

(Quelle: stern.de 05.12.2011)

HD-Kopierschutz geknackt

Forscher der Ruhr-Universität Bochum knackten den seit Jahrzehnet von der Industrie eingesetzten Kopierschutz. Intels HDCP soll Inhalte von ihrem Weg von zum Beispiel einem Blu-Ray Player über einen verschlüsselten Kanal zum Bildschirm schützen. So dass eine Datenstrom Abzweigung für illegale Kopien unterbunden wird. Zwar tauchte schon ein Master-Key auf, doch gab Intel kurz darauf bekannt, dass eine Herstellung eines HDCP-fähigen Chips mit dem Master-Key sehr teuer und schwierig sei.

Den Forschern gelang es nun mit Materialkosten von nur 200 Euro und die Manipulation über einen „Man-in-the-Middle“-Angriff den Schutz zu umgehen, womit dann zum Beispiel illegale Kopien möglich wären. Dies war aber nicht die Absicht der Diplomarbeit. Vielmehr ging es darum zu zeigen, dass der HDCP nicht mehr sicher ist. Dabei sei anzumerken, dass auch Behörden und Militär diesen Kopierschutz verwenden.

(Quelle: Ruhr-Universität Bochum 28.11.2011)

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen hochrangigen MDR-Mitarbeiter
Der Skandal und die Negativschlagzeilen des MDR halten weiter an. Nun geht es auch dem Herstellungsleiter des MDR an den Kragen. Dieser wurde inzwischen vom MDR freigestellt, da seitens der Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen ihn laufen. Die Freistellung hält vorerst für die Dauer der Ermittlungen an. Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit den Vorwürfen zu dem mittlerweile entlassenen MDR-Unterhaltungschef Udo Foht.

Nicht nur durch die Skandale in den eigenen Reihen verursachte der MDR in letzter Zeit negative Presse. Auch das MDR-Fernsehballett für den tschechischen Präsidenten Kadyrow, dem Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, sorgte für Aufsehen. 

(Quelle: spiegel-online 07.11.2011)

Eklat um dänischen Regisseur Lars von Trier
Dem dänischen Filmregisseur und Schauspieler Lars von Tier, der für schwarzen Humor und politische Inkorrektheit bekannt ist, droht nun eine Anklage wegen Verharmlosung von Kriegsverbrechen. Bei der Pressekonferenz seines neuesten Films „Melancholia“ bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes offenbarte er, er sympathisiere "ein bisschen" mit Hitler. Aufgrund dieser Aussage wurde der Regisseur von der dänischen Polizei befragt. In der Vernehmung sei es um eine mögliche Anklage der französischen Staatsanwaltschaft in Grasse gegangen, so von Trier in einer schriftlichen Mitteilung. Die Sympathiekundgebung für Adolf Hitler von dem Regisseur führte zur Abbestellungen seines Films seitens des israelischen und des argentinischen Filmverleihs. Von Trier sagte, er wolle sich nie wieder in der Öffentlichkeit äußern. Er rechtfertigte sich mit den Worten, dass er nicht in der Lage sei, sich klar und unmissverständlich auszudrücken. Er fügte hinzu, dass er sich vom Festivalchef zu der Teilnahme überreden hat lassen und dass er völlig unvorbereitet gewesen sei. Lars von Trier entschuldigte sich für seine unüberlegte Aussage und teilte mit, dass er nur Spaß gemacht habe. Trotz des Skandals durfte er mit seinem Film „Melancholia“ weiterhin an dem Wettbewerb teilnehmen und wurde geehrt: Hauptdarstellerin Kirsten Dunst erhielt die Goldene Palme als beste Schauspielerin.

(Quelle: spiegel-online 06.10.2011)

Starter-Filmpreise 2011 und Kinoprogrammpreise
Am 28. September fand im Arri-Kino die Verleihung der Kinoprogrammpreise und Starter-Filmpreise statt. Junge Filmemacher wurden hierbei für Ihre Werke ausgezeichnet. Den Starter-Filmpreis entgegennehmen durften: Christine Repond für den Spielfilm "Silberwald", Jesper Petzke für den Spielfilm "Wie Matrosen" sowie Mareille Klein und Julie Kreuzer für den Dokumentarfilm "Auf Teufel komm raus". Für den Spielfilm "Dogs of Ukrainka" erhielten Claudia Lehmann und Daria Onyshchenko von C&D Films den von ARRI Film & TV gestifteten Starter-Filmpreis / Produktion. 

Für ihr Kinoprogramm erhielten außerdem Steffen, Thomas und Marieluise Kuchenreuther (ABC), Georg Koster (Atlantis), Luis Anschütz (Isabella), Christian Pfeil und Markus Eisele (Neue Arena), Thomas Wilhelm (Neue Rottmann) und für Theatiner Film Marlies Kirchner den Preis von der Landeshauptstadt München. 

(04.10.2011)

Auftragsvolumen der Degeto wird reduziert
Bis 2014 muss die ARD-Filmproduktionstochter Degeto auf Veranlassung der ARD-Intendanten zurückfahren. Grund dafür ist die Überproduktion vergangener Jahre, die zunächst gesendet werden muss. In den Jahren 2010 und 2011 besonders viele Lizenzen erworben und Projekte von der Degeto produziert. Deshalb bittet diese um Verständnis, dass der Programmvorrat zunächst gesendet werden muss, um einen sorgsamen Umgang mit den Gebührengeldern zu gewährleisten. Erst dann sollen wieder verstärkt Aufträge in den Markt vergeben werden.

(Quelle: spiegel-online 21.09.2011)

Durchsuchungsbeschluss gegen Udo Foht
Dem ehemaligen MDR- Unterhaltungschef Udo Foht wird unter anderem Bestechlichkeit vorgeworfen.
Er soll Zuschüsse bzw. Darlehen von TV-Produktionsfirmen verlangt und geliehene Gelder nicht zurückgezahlt haben. Bei den sogenannten "Zuschüssen" sollte es sich in Wahrheit um Schmiergelder gehandelt haben.
Auf Grund dessen wurde er suspendiert und dann entlassen.
Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat nun eine bundesweite Durchsuchaktion gestartet. Durchsucht wurden nicht nur Fohts Wohnungen und Geschäftsräume, sondern auch die von fünf weiteren Beschuldigten.

(Quelle: spiegel-online 16.09.2011)

Seilbahn-Unfall wegen Dreharbeiten ? 
Am Freitagabend hatte sich am Tegelberg bei Schwangau ein Gleitschirmflieger in den Seilen einer Bergbahn verfangen, die daraufhin sofort zum Stehen kam. Der Gleitschirmflieger war mit einem Reporter des Bayrischen Rundfunks unterwegs, der Aufnahmen für eine Urlaubserie machen wollte. Nachdem der 54-Jährige Pilot und der 35-Jährige Kameramann des BR starteten, riss sie eine starke Windböe in Richtung Seilbahn, in der sich 20 Menschen befanden. Der Münchner Kameramann erlitt eine Gehirnerschütterung, der Pilot blieb unverletzt. Die 20 Menschen waren bis Samstagmorgen in der Seilbahn gefangen, bis sie mit einem Hubschrauber gerettet werden konnten. Das windige Wetter war zu gefährlich, um die Menschen schon früher retten zu können. Die 30 Menschen aus einer zweiten Gondel konnten die Helfer schon am Freitagabend befreien. Ob der Unfall möglicherweise mit Dreharbeiten für einen Film zusammenhängt, prüft derzeit die Polizei. Aufgrund gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie fahrlässiger Körperverletzung, hatten sich die Ermittlungen vor allem auf den Piloten konzentriert. Ein Überfliegen der Gondelseile sei streng verboten.

(Quelle: spiegel-online 16.08.2011)

Feuer vernichtet DVD Bestände
Bereits seit einigen Tagen herrschen in London heftige Ausschreitungen, die mehrere Brände nach sich zogen. Auch die Filmbranche wurde nun Opfer eines Feuers.

Bei einem Brand eines 20.000 qm umfassenden Lagerhauses im Pias/Sony Distribution Centre wurden die dort lagernden DVD-Bestände des British Film Institutes (BFI) vernichtet. Diese umfassten rund 120.000 Exemplare. Der hierbei entstandene Schaden für das BFI ist besonders hoch, da sich darunter klassische Filme aus aller Welt befanden. Dadurch entstand ein großer finanzieller Verlust. Durch ein zweites Lager in einem anderen Londoner Stadtteil sind die Titel jedoch nicht restlos verloren.

Betroffen sind auch andere britische Verleiher wie zum Beispiel Guerilla Films und Artificial Eye, die ebenfalls ihre DVD-Bestände durch das Feuer verloren haben.

(Quelle: süddeutsche 12.08.2011)

Leo Kirch gestorben
Die Jüngeren kennen ihn vielleicht gar nicht mehr, die Älteren wissen noch, dass Leo Kirch, der als Filmrechtehändler begann, ein großes Medien-Imperium geschaffen und 2002 weitgehend verloren hat. Die Pro7/Sat 1 Gruppe gehörte zu seinem Besitz, ebenso wie Betafilm etc.

Für den Zusammenbruch seiner Firma machte er öffentliche Äußerungen des damaligen Chefs der Deutschen Bank, Breuer, verantwortlich, gegen den er bis zuletzt prozessierte. Nun starb er 84 jährig, nicht allerdings ohne alles dafür getan zu haben, dass der milliardenschwere Prozess auch nach seinem Tod weitergeführt werden kann.

(Quelle: Focus, 14.7.2011)

Kinderkanal-Affäre schlimmer als gedacht
Der Schaden, welchen der ehemalige Produktionsleiter Marco K. beim KIKA (MDR) angerichtet hat, soll nach einem internen Prüfbericht von MDR und ZDF noch schlimmer sein, als bisher angenommenen . 

Der Intendant des MDR, Udo Reiter kündigte an, dass er noch "mit weiteren Erkenntnissen rechne." Vermutlich waren acht Firmen in die Affäre verwickelt, bei der durch Scheinrechnungen Gelder in Höhe von 8,2 Millionen Euro des öffentlich rechtlichen Fernsehens und damit der Gebührenzahler, veruntreut wurden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt mittlerweile gegen elf Personen. Es geht um Veruntreuung, Betrug und Bestechung.

(Quelle: Süddeutsche  12.04.2011)

Produzent klagt sich beim Deutschem Filmpreis ein

Der Deutsche Filmpreis "Lola" ist der höchstdotierte Filmpreis Deutschlands. Seit 2005 wird dieser nicht mehr vom Bundeskulturministerium, sondern von der deutschen Filmakademie verliehen und sorgt seither für Diskussion, ob eine solche Instanz sich selber Staatsgelder verleihen darf.

"Der ganz große Traum" mit Daniel Brühl kam weder beim Publikum noch bei der Jury sehr gut an und schaffte es deshalb nicht unter die Nominierungen.

Nietschke, der Produzent des Filmes, klagte dagegen und bekam eine Wild Card. Dies ist eine Möglichkeit für Filme, die nicht nominiert wurden, noch einmal vom Gremium untersucht zu werden.

Der Film wurde daraufhin unter anderem für die Kategorie "Bester Film" nominiert und bekam dafür eine Viertelmillionen an Staatsgeldern. Sollte der Film Gold gewinnen, würde der Produzent weitere 250.000 Euro erhalten.

(Quelle: welt  15.03.2011)

Annie Girardot gestorben

Annie Girardot galt in den 60er und 70er Jahren als eine der beliebtesten Schauspielerinnen Frankreichs und Italiens.  Neben Dramen wie "Les Misérables" und "Rocco und seine Brüder"  war sie in 150 Filmen zu sehen. Außerhalb ihrer Heimat fand sie aber wenig Beachtung. Mit ihrer Kurzhaarfrisur und ihrer Rauen Stimme wurde sie zum Vorbild vieler Frauen.

Die Schauspielerin starb am 28. Februar 2011 im Alter von 79 Jahren.

(Quelle: fr-online  28.02.2011)

Oscars 2011
Es ist mal wieder so weit: In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden in LA wieder der begehrteste Filmpreis, der Oscars vergeben.

Das Britische Historiendrama "The King's Speech" wurde sogar viermal für den besten Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller und bestes Original- Drehbuch ausgezeichnet. 

Natalie Portman bekam für ihre Leistungen in Black Swan ebenfalls eine Oscar.

Auch Filme wie Inception, The Social Network und The Fighter bekamen eine Auszeichnung. 

(Quelle:Spiegel  28.02.2011)

Deutsch Kinofilme weiterhin gefördert
Seit Jahrzehnten werden deutsche Filmproduktionen von der FFA, der Filmförderanstalt unterstützt. Im Jahre 2010 kamen 113 geförderte Filme ins Kino. 

Das Geld stammt dafür aber nicht nur vom Staat, sondern auch von Kinobetreibern, DVD- Verleihern und Fernsehsendern. 

Nun klagten die Kinobetreiber am obersten deutschen Verwaltungsgericht gegen die FFA. Die Förderung sei "generell verzichtbar", da deutsche Filme bereits schon von den Bundesländern unterstützt würden. Außerdem solle die Filmförderung ein gesamtstaatliches Anliegen sein, deshalb dürfe nicht eine bestimmte Gruppe zur Finanzierung verantwortlich sein. 

Das Ergebnis wurde in der Branche mit Spannung erwartet. Die Klage scheiterte am Mittwoch, Kinobetreiber  müssen auch in Zukunft deutsche Filmproduktionen unterstützen.

(Quelle:Spiegel  23.02.2011)

Berlin (ale), Berlin (ale)
Der Rote Teppich ist ausgerollt, um die Stars gebührend in Empfang zu nehmen - viel Glamour und viele neue Filme haben diese im Schlepptau. Seit gestern öffnete die deutsche Hauptstadt zum 61. Mal ihre Pforten für Filmbegeisterte aus aller Welt. Zum Auftakt des Filmfestivals 2011 in Berlin wurde der neue Western-Remake "True Grit" der Coen Brüder gezeigt. Bekannte Gesichter dürfen auch nicht fehlen-die drei Hauptdarsteller des neuen Coen Filmes hatten ihr erstes gemeinsames Debüt vor 13 Jahren im Film "The Big Lebowski". Zusätzlich mit von der Partie sind nun auch Josh Brolin und die Jungdarstellerin Hailee Steinfel. Schon vor Beginn des Festivals gab es interessante Ereignisse - iranischer Regisseur und Regimekritiker Jafar Panahi, der als Jurymitglied fungieren sollte, wurde kurz zuvor zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Aus Respekt bleibt sein Platz leer, doch durch einen mutigen Brief hat er sich einen Platz in die Herzen der Zuschauer erschrieben. Klingt klischeehaft kitschig, ist es aber nicht, denn gerührt waren viele nach den mutigen Worten des Regisseurs. Berlin: schrill, lebendig, mutig, frisch. Eben anders! - und so sind hoffentlich auch die neuen Filme? Man darf auf die nächsten 9 Tage Berlinale gespannt sein!

Quelle:Spiegel.de  11.2.2011

Filmlegende: Regisseur Bernd Eichinger gestorben
Deutschland verliert ein Stück Filmgeschichte. Durch Filme wie "Christiane F.- Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" oder auch "Das Parfüm" hatte Eichinger sich einen Namen in der deutschen als auch internationalen Filmszene gemacht. Vergangenen Montag, den 24.01.2011, starb Eichinger im Alter von 61 Jahren in Los Angeles. Seine PR-Agentur bestätigte, dass Eichinger einen Herzinfarkt erlitt. Die Produktionsfirma Constantin Film, wo Eichinger selber ein Mal Chef war, nahm Stellung zu seinem Tod:
"Wir alle sind geschockt von dieser unfassbaren Nachricht und fühlen mit der Familie und den Angehörigen, denen unsere tiefe Anteilnahme und herzliches Beileid gilt."

Quelle:Spiegel.de  26.01.2011

Viral oder Wahr? 
Das Internet zeigt einmal mehr, wie schnell sich Nachrichten oder auch gewollt platzierte Informationen verbreiten können. So beklagt ein Mark aus Frankreich den Diebstahl seiner exklusiven, ersten RED Epic aus dem eigenen Hause. Die Info steht im Forum auf der Herstellerseite der RED und wird auch fleißig gepostet. Allerdings konnten wir nur eine Quelle der Nachricht und unzählige Kopien des Textes recherchieren, RED hat sich auf Anfrage bisher nicht geäußert.

Quelle:Forum der RED-Seite  03.01.2011

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