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Was nützt die beste Geschichte, wenn keiner der potenziellen Verleiher oder Redakteure davon weiß? Was nützt die beste Geschichte, wenn sie durch das große Raster namens Lektorat und Auswahl fällt? Bücher, Bücher, BücherEs ist schon ein Leid mit den „Entscheidern“. Grundsätzlich quellen ihre Schreibtische über vor Exposés, Treatments und Drehbüchern. Grundsätzlich finden sich in diesen Stapeln:
Pakete schnürenBemerkenswert ist, dass Bücher, die „interessant“ erscheinen, häufig Bestandteil eines Pakets sind. Dieses hat oft ein Produzent geschnürt und einige Zutaten beigefügt, die es den Entscheidern erleichtern, das Drehbuch mit etwas Fantasie zu füllen. Erste Zutat ist natürlich der Produzent selber, der bereits ein paar positive Produktionen hergestellt hat und mit seinem Namen für eine gewisse Qualität bürgt. Weiter Zutaten: Ein paar interessante Schauspieler, vielleicht noch ein guter Regisseur und ein guter Kameramann, und schon bekommen die nackten Drehbuchseiten ein Gesicht. Zudem ist natürlich auch der persönliche Kontakt wichtig. Es ist einfach ein Unterschied, ob man nur ein anonymes Drehbuch eines Autors, den man nicht kennt, in die Hand nimmt, oder ob man weiß, dass ein Produzent, den man schätzt, und vielleicht ein paar renommierte Schauspieler dieses Buch bereits für gut befinden. Eine kurze VisionGanz wichtig ist es auch, aus dem Buch eine möglichst knappe Kernidee herauszukristallisieren, die eingängig ist und die sich die Entscheider leicht merken können. Es wäre fatal, wenn man es denn tatsächlich geschafft hat, die Entscheider persönlich anzusprechen, diese dann mit endlosen Inhaltsangaben zu nerven. „Das ist die Geschichte mit dem Schuhfetischisten“ oder „Das ist die Rettung mit der Seilbahn“ sind oft die einzigen inhaltlichen Informationen, die neben finanziellen und organisatorischen Aspekten besprochen werden. Vielleicht noch ein „echt witzig“, „tolle Besetzung“ oder ein „spannende Sache“, viel mehr ist beim Smalltalk auf dem nächsten Empfang, der nächsten Preisverleihung nicht drin. Versuchen Sie, sich selbst ein paar wenige Zeilen über die Kernidee Ihres Drehbuchs aufzunotieren. Optimieren sie diese Sätze und verwenden sie diese kurze Vision Ihres Filmes bei Ihrer Vorstellung des Buches. |
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