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Katharina Thalbach und Jacques Breuer gedreht auf Super 16 mm |
Ein kleiner Wehmutstropfen sei hier nicht unerwähnt: In der Regel lässt sich Super 16 nicht direkt im Kino vorführen (nur über den Weg eines Blow-ups auf 35 mm). Dort, wo bei der 16 mm-Filmkopie die Tonspur (Lichtton oder Magnetton) liegt, befindet sich beim Super 16 Format noch ein Teil des Bildes.
Man kann aber mit besonderen, so genannten Perfoläufern verkoppelbaren Projektoren im Zweibandverfahren Super 16 vorführen. Manche Festivals haben diese Möglichkeit angeboten, um auf diese Weise auch TV-Filme, von denen es keine 35 mm-Kopie gibt, im Festival vorführen zu können.
Dies sind aber seltene Ausnahmen geblieben. Hier hat die Industrie die Anwender, obgleich es praktikable Lösungen für eine weite Verbreitung gäbe, (Ton auf CD etc.) leider im Stich gelassen.
Erfunden wurde das Super 16 Format von dem schwedischen Kameramann Rune Ericson (Kamera: Ronja Räubertochter), der dafür im März 2002 mit dem Technik-Oskar ausgezeichnet wurde. Er setzte das Format erstmals bei dem Film „Lyckliga Skitar“ 1969 ein. Die französische Kameraschmiede AATON stattete bereits Anfang der 70 er Jahre seine Kameras mit diesem Feature aus und trug damit sehr zur Verbreitung dieses Formats bei.
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